Hundeblog

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Die Urlaubszeit ist da

, am 14. Juli 2010

Wie schön ist doch in jedem Jahr die Urlaubszeit! Aber leider nicht alle. Und ganz besonders leider nicht alle Tiere. Was sind das nur für Menschen,die sich nicht zu schade sind, ein Tier einfach auszusetzen, nur um ihren Urlaub ungehindert antreten zu können? Jeder, der sich ein Tier angeschafft, weiß doch vorher, dass dass man damit auch eine Verpflichtung eingeht und dass der nächste Urlaub ganz bestimmt kommen wird.

Wie schön ist es doch für Hunde und Menschen, den Urlaub gemeinsam zu verleben! Das stärkt die Bindung und macht einfach nur Spaß. Wie schön ist es doch für Hunde und Menschen, den Urlaub gemeinsam zu verleben! Das stärkt die Bindung und macht einfach nur Spaß. Natürlich gibt es auch Urlaubsziele, zu denen man seinen Hund nicht mitnehmen möchte. Ich zum Beispiel mute meinen Hunden keinen Transport im Flieger zu.

Kann es wirklich möglich sein, dass man weder Freunde noch Verwandte findet, die einen Hund während der Urlaubszeit mal bei sich aufnehmen? Und wenn es nicht möglich ist, dann gibt es doch wirklich heutzutage reichlich Hundepensionen und man kann sich in jeder Region diejenige aussuchen, die einem selbst am angemessensten erscheint.

Es ist doch kaum vorstellbar, dass jemand für Flüge, Hotel und Mietwagen ohne weiteres das Geld lockermacht und dann zu geizig ist, seinem treuen Tier eine angemessene Unterkunft für die Zeit des Urlaubs zu verschaffen. Dann kostet das eben mal ein paar 100 € extra. Na und? Wer das Geld zum Verreisen hat, wer das Geld hat, ein Tier zu halten, der hat doch ganz sicher auch das bisschen Geld noch übrig, um dem Hund auf anständige Art über die Urlaubszeit hinweg zu helfen, falls er eben nicht mitkommen kann.

Oder kotzen manche Leute einfach gerne? Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer, der seinen Hund einfach aussetzt, noch irgend eine Freude an seinem Urlaub haben kann und dass er auch nur einen einzigen Tag seines weiteren Lebens in den Spiegel schauen kann, ohne dass ihm augenblicklich schlecht wird.

Es ist nur ein schwacher Trost, dass es viele engagierte Menschen gibt, die in Tierheimen und auch ganz privat organisiert oder nicht organisiert solchen Rahmen gestrandeten Tieren helfen. Dort sammeln sich dann die Hunde und Katzen an und wenn sie Glück haben, finden Sie von dieser Zwischenstation aus bessere Menschen für ein glückliches Hundeleben. Aber bei manchen dieser ausgesetzten Tiere sitzt das Trauma sehr tief in der Seele und beeinträchtigt auch unter optimalen Verhältnissen die betroffenen Hunde für den Rest ihres Daseins.

Wer einen Hund an seinem Leben teilhaben lassen möchte, der sollte doch bitte auch in Betracht ziehen, einem solchen “Sozialfall” zu helfen und nicht unbedingt einen Hund zu kaufen. Erst recht nicht bei einem Massenzüchter oder gewerblichen Hundezüchter. Dazu muss hier wohl nicht extra was gesagt werden. Geben Sie doch einfach mal bei Google den Begriff “(Hunderasse) in Not” ein und Sie können sogar ein Tier aus einer von Ihnen gewünschten Rasse finden. Denn es gibt in-Not-Organisationen für fast jede Hunderasse. So können Sie die Freude, einen Hund zu besitzen, auch noch mit dem schönen Gefühl verbinden, diesem Hund wirklich sehr Golfen zu haben. Oder sie gehen einfach mal in das nächstgelegene Tierheim und sehen sich dort um.

Und hier sind noch ein paar Links zu diesem traurigen und erfreulichen (weil es eben Menschen gibt, die helfen wollen) Kapitel:

eine sehr umfangreiche Auflistung sortiert nach Postleitzahlen bietet die Webseite Tierschutzvereine.de

Zu diesem Artikel hat mich der Eintrag von Hunde in Not Bayern in meinem Hunde-Webkatalog animiert.

Und hier sind noch welche:
Astrid’s Hundeparadies Pfötchenvier

Bardino in Not - Tierschutz & Tiervermittlung

….und dann gibt es noch viele, viele andere….
mir geht es einfach darum, dass jeder, der einfach einen Hund haben möchte, auch ernsthaft in Erwägung zieht, einem solchen Tier zu helfen anstatt einen teuren Rassehund zu kaufen, obwohl er doch gar nicht weiter züchten will.

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