Hundespielzeug – mehr als das

Hundespielzeug – kein dummer Schnickschnak!

Kürzlich habe ich im Fernsehen eine Talkshow gesehen, zufällig gefunden und dann dabei geblieben. Es ging darum, welches Verhältnis Menschen zu Tieren haben. Natürlich gab es die unterschiedlichsten Ansichten, die ich hier aber nicht alle neu ausbreiten möchte.

Was mir aber ganz besonders aufgefallen ist, war die Behauptung, dass das Verhältnis, das der Hund zum Menschen hat, in erster Linie darauf beruht, dass er von der Bezugsperson gefüttert wird. Dem wurde zwar widersprochen, aber leider nicht vehement genug.

Diese Behauptung reduziert unsere Hunde natürlich auf ein reines Fresstier,

was ja der Wahrheit in keinster Weise entspricht. Hunde haben sehr wohl eine innere Bindung an ihren Menschen, die mit der Abhängigkeit von der Fütterung gar nichts zu tun hat. Diese Bindung besteht auf einer emotionalen Ebene und wer Hunden die Fähigkeit zu solchen Bindungen abspricht, der weiß einfach nicht wovon er redet.

Eines der sichersten Mittel, die Bindung des Hundes an den Menschen zu festigen, ist bekanntlich die gemeinsame Aktion. In aller Regel sind Hunde für das Spielen mit ihnen viel, viel dankbarer als für die Futtergabe. Das fordert den Grips und fördert die Gemeinsamkeit. Und natürlich die Befähigung auf einander immer besser einzugehen. Mal ganz abgesehen davon, dass die Bewegung an sich für den Hund bereits eine Freude ist.

Der Fantasie der Hundebesitzer sind natürlich keine Grenzen gesetzt, man darf nicht nur, man soll sich ganz individuelle Dinge ausdenken, die beiden Spaß machen. Natürlich kann man auch das Angebot an Hundespielzeug ein bisschen durchstöbern, um auf Ideen zu kommen oder passende Hilfsmittel zu organisieren.

Indem man das Hundespielzeug wirklich nur gemeinsam benutzt und es nicht dem Hund hinterher für sich allein überlässt kann man auch die eigene Dominanz durch dieses Spielen stärken. Durch das Spielen, durch die Gemeinsamkeit, durch das bestimmen von Anfang und Ende des Spiels. So erzeugt man eine Grundlage für zuverlässige Hunde!



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Alles dieses war demjenigen, der die obige Behauptung aufgestellt hat, offenbar vollends entgangen! Nur wer erkennt, dass Hunde eben etwas ganz anderes sind als reine Nahrungsverwerter, kann das ganze Ausmaß der Beziehung zwischen Mensch und Hund vielleicht irgendwann erfassen und dann den Nutzen für sich und seinen Hund aus dieser Erkenntnis ziehen.

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2 Antworten auf Hundespielzeug – mehr als das

  1. Emmelie sagt:

    Hallo,
    sehr interessanter Artikel!
    Wir haben einen Bernhardiner, das erste was Leute fragen: „Wie viel frisst der denn? Der macht euch doch arm!“

    Alleine das zeigt schon was die Leute von Hunden denken. Die Meisten wissen nicht, dass man auch mit seinem Hund spielt oder was mit ihm macht, sondern sehen zuerst nur das Fressen.

    Es ist wie Überall: Das Gesamtbild macht es. Der Hund baut seine Bindungen eben durch das Fressen bekommen, das Spielen, den Schlafplatz und vieles mehr zu den Menschen auf.

    Ein Hund mag es nicht nur das Fressen hingestellt zu bekommen, dann aber den ganzen Tag alleine zu sein. Ebenso wenig gefällt es ihm den ganzen Tag zu spielen aber beinahe zu verhungern.

  2. Flug sagt:

    Das Problem ist, dass viele sich überhaupt nicht vorstellen können, wie anspruchsvoll ein Hund ist.
    Ein Hund sieht seinen Besitzer nicht als Futtergeber, sondern als Rudelführer. Er will beschäftigt und gefordert werden. Mensch und Tier bauen doch eine Beziehung zueinander auf, kennen und vertrauen einander.
    Die Reaktionen anderer Leute auf meinen Labrador beschränken sich auch überwiegend nur aufs Futter. Besonders wenn man einen größeren Hund hat, heißt es sofort: „Der frisst dir ja die Haare vom Kopf!“
    Hunde sind doch keine ferngesteuerten Fressmaschinen.

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